Die intolerante Isi ist das erste Healthy Food Konzept, das auch verschie­denste Unverträg­lichkeiten mit abdeckt. Ob Foodtruck, Catering, Coaching oder Koch-/­Backkurse – gerne erstellen wir euch ein passendes Angebot.

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Jahresrückblick – Teil 1

Jahresrückblick – Teil 1

JUBILÄÄÄUUUM, „Die intolerante Isi“ wird 1 Jahr alt!!!

Wahnsinn – ich kann es selbst noch gar nicht glauben: Ein Jahr ist es nun schon her, dass der Truck für euch unterwegs ist. Es war ein schöner, aber auch ein sehr steiniger Weg bis hier hin. Zeit für einen Jahresrückblick:

August 2014:

Nach einer langen Suche nach dem richtigen Truck, einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne, einer bestandenen Konditorenprüfung und und und sollte der Truck endlich losrollen:

Startschuss-Die-intolerante-Isi-mdh-00Die ersten Standplätze waren fix. Am 6. August 2014 stand der Truck dann das erste Mal auf dem Neue Balan Gelände – und steht dort jeden Mittwoch immer noch, juchuuu!! (Danke an dieser Stelle an die Mediadesign Hochschule und allen meinen lieben Stammkunden! :) ). Der Start direkt zur Urlaubszeit war wirklich ein harter Kampf – wie sollen denn Kunden kommen, wenn einen noch niemand kennt und fast alle im Urlaub sind? Durchhalten hat sich in dem Fall gelohnt!

September 2014:

Mit dem Isarinselfest und dem Streetlife Festival standen die beiden ersten großen Events an – und waren leider erstmal ein Schlag ins Gesicht: Hohe Kosten, schlechtes Wetter, zu wenig Gäste und bis dahin einfach noch zu wenig Erfahrung in Sachen Kalkulation. Das riss erstmal ein tiefes Loch in den Geldbeutel, der aufgrund der Startkosten ohnehin schon leerer als leer war. Half nichts, wieder aufstehen, drauß lernen und Weitermachen!

Oktober 2014:

Der Oktober lief leider noch nicht wirklich besser – Standplätze zu bekommen erwies sich nach wie vor als sehr schwierig, zum einen weil es in Deutschland verboten ist auf Öffentlichem Gelände zu stehen, zum anderen weil viele Firmen dem neuen Trend „Food Trucks“ gegenüber noch relativ verschlossen waren. Erst recht mit einem  so „seltsamen“ Konzept – glutenfrei? milchfrei? vegan? Was ist denn dann noch drin? Das kann ja gar nicht schmecken… Das war leider die Resonanz bei vielen Anfragen.


Ende Oktober gab es dann in München bei der eat&STYLE das erste größere „Food Truck RoundUp“. Drei Tage lang standen wir Trucks auf dem Gelände des Zeniths bei glücklicherweise bestem Herbstwetter und vielen hungrigen Besuchern. Das Lustige dabei ist, dass ich bereits Monate zuvor schon sehr hartnäckig versucht habe einen Stand auf der Messe zu bekommen – erstmal mit einer Absage. Als dann aber die Idee eines Food Truck Courts entstand erinnerte man sich wenigstens wieder an mich und somit konnte ich mit dabei sein. Also: Hartnäckig sein zahlt sich dann doch manchmal aus. ;) Dieses Jahr wird es das voraussichtlich auch wieder geben – hoffentlich auch wieder bei warmen Temperaturen. :)

November 2014:

Wahnsinn, wie genial ist das denn!! Die intolerante Isi heute in der SZ!!! 1000 DANK für diesen tollen Artikel!!! :D

Posted by Die intolerante Isi on Thursday, November 6, 2014

Erste „Publicity“ schien ein Lichtblick zu sein – Ein ganzer Artikel über „Die intolerante Isi“ im Münchner Teil der SZ. Ich habe mich riesig darüber gefreut – der Truck und ich tatsächlich in der Zeitung, HAMMER! An dieser Stelle nochmal Danke für das ausführliche Interview an Okan Bellikli! ;) In den darauf folgenden Wochen wurde ich zum ersten Mal von meinen Gästen auf den Artikel angesprochen, manche suchten mich sogar deshalb an meinen Standplätzen auf. Trotzdem wurde es nur mäßig besser im Vergleich zu den hohen Fixkosten – am erheblichsten waren dabei die Kosten für die Produktionsküche, welche nur stundenweise angemietet wurde und dafür aber sehr teuer war. Zu Hause produzieren ist ja nicht erlaubt und war auch keine Option – in der eigenen Küche derartige Mengen herzustellen wäre einfach gar nicht machbar.

Dezember 2014:


Im Dezember hatte ich dann die Möglichkeit „Den langen Weg bis zum eigenen Food Truck“ beim Social Media Club im Impact Hub vorzustellen – auch DANKE dafür. Den meisten Teilnehmern war gar nicht bewusst, was da tatsächlich für ein Aufwand dahinter steckt. Man kauft nicht einfach einen Truck und stellt sich auf die Straße – es gibt jede Menge Hürden die man erstmal nehmen muss, sei es Genehmigungen/Zertifikate, Standplatzsuche, in meinem Fall die Konditorenprüfung oder unerwartet auftretende Kosten z.B. wegen einer Reparatur am Truck.

Einige neue Standplätze und Events folgten, unter anderem der erste Streetfood (Weihnachts-)Markt, organisiert vom Food Truck Circle Munich, der aus vier Trucks besteht (Grillin me softly, The Cave, Isardogs und meiner Einer). Über Weihnachten gönnte ich mir dann zum ersten Mal eine kleine Verschnaufpause und ließ die letzten Monate Revue passieren. Von meinem ursprünglich errechneten Businessplan Ziel war ich weit entfernt – nicht zuletzt wegen der Schwierigkeit an Standplätze zu kommen, dem komplett verregneten Sommer, der Fehlkalkulationen zu Beginn und einfach dem fehlenden Bekanntheitsgrad: Wenn dich niemand kennt, kann auch keiner kommen. Wenn du aber kein mega Budget für Marketing hast und ohnehin schon 24/7 arbeitest, ist es auch schwierig diesen Bekanntheitsgrad schnell zu steigern. Tatsächlich fragte ich mich: Wird das noch? Macht es Sinn weiter zu machen? Oder sollte man das ganze Unternehmen wieder in den Boden stampfen und dorthin zurück gehen wo man hergekommen war? Der Januar sollte darüber entscheiden, ob „Die intolerante Isi“ steht oder fällt…

It’s Christmas Time!! :) Lauter lecker Sachen mit an Bord! ;)

Posted by Die intolerante Isi on Friday, December 5, 2014

Teil zwei gibt’s nächstes Wochenende. ;) (Update: Teil zwei gibt’s hier)

Eure intolerante Isi

Ich bin Die intolerante Isi. Ihr findet mich auch auf Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter.

isi@die-intolerante-isi.de

Kommentare: 5

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    11. August 2015

    Liebe Isi,
    Danke für Deinen Einblick in Deine Seelen- und Finanzlage. Ganz schön hart verdientes Geld mit eigenem Foodtruck unterwegs zu sein. Ich muss noch immer lachen, wenn ich daran denke, wie ich auf Dich aufmerksam wurde. Eine Freundin schickte mir einen Tweet: “Tina, das ist bestimmt für Dich interessant – die intolerante Isi“. Ich las intolerant und dachte: Was soll ich mit einer Intoleranten! Einer meiner grössten Werte ist Toleranz!
    Irgendwann las ich den Artikel von Dir in der SZ und dann fiel bei mir auch der Groschen. Seit dem bin ich Fan von Dir und Deinem Foodtruck. Danke, dass Du in meinem Interview bei „Respekt Herr Specht“ von Deinem Magic Moment, Deinen Meilensteinen bis die ISI zum 1. Mal auf der „Neuen Balan“ stand genauso wie von Deinen Turbulenzen erzählt hast.
    Ich freue mich schon auf den 2. Teil Deines Blogposts!
    Weiterhin viel Erfolg wünscht Dir Tina
    http://respektherrspecht.de/interviews/gastronomen/isabella-hener-foodtruck-die-intolerante-isi/

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    24. August 2015

    Hallo Isi,

    schon oft habe ich deine Seite besucht und ich finde es einfach toll, was du machst! Großen Respekt meinerseits dafür :)
    Ich lebe im verträumten Ostfriesland und vermiete und verkaufe alles, was man für eine Candy Bar benötigt. Noch ist aber alles nebenbei. Trotzdem möchte ich gern einen kleinen Food Truck haben und an den Wochenenden mit meinen Süßwaren und selbst gemachten Candy Baskets auf Märkten meine Sachen verkaufen und die Vermietung der Candy Bar somit bekannter machen.
    Nun meine Frage: Was ist das für ein Auto und darf ich fragen, was sowas kostet? Ist die Fahrzelle matt schwarz und dann beklebt? Bin gerade dabei meinen Kangoo matt schwarz zu rollern mit Tafellack und dann sollen Autofolien drauf geklebt weden – passend zu meinem Unternehmen. Viele halten das für verrück aber nun – wenigstens habe ich es probiert und vielleicht klappt es ja ;o)
    Vielen Dank für eine Antwort und Alles gute und viel Erfolg weiterhin :)

    LG Vicki Janssen

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