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Krapfen – der erste Streich

Krapfen – der erste Streich

Damit ihr für Fasching (oder Karneval in Köln, oder Fastnacht in der Schweiz, oder wie ihr es nennt wo auch immer ihr seid ;) ) noch schnell tolle Krapfen selber machen könnt – jaaa, nächste Woche ist es schon wieder so weit, dass alle verkleidet und grölend durch die Straßen laufen – hab ich hier für euch noch ein tolles Rezept. Ich selbst habe schon eine ganze Weile keine Krapfen mehr gegessen, deshalb hab ich gleich ein paar davon auf einmal verschlungen :D Es ist zwar etwas aufwendig Krapfen selbst zu machen, da sie dreimal gehen müssen, aber es lohnt sich sag ich euch!

Ich habe sie mit dem Bio Getreidezucker und Marmelade (Johannisbeere und Taybeere) von frusano gemacht, sie sind also auch fructosearm – und ich persönlich finde, man merkt überhaupt keinen Unterschied zu „normalem“ Zucker :) Wie sich der Bio Getreidezucker in Kuchen bewährt muss ich erst noch testen – da werde ich mit den gewonnenen Cupcakes Förmchen nächste Woche mal was Schönes zaubern.

Und ich habe sie doppelt gefüllt, damit man auch schön gleichmäßig Marmelade hat und nicht beim letzten Bissen alles aus dem Krapfen quillt. Davon habe ich aber gar kein Bild mehr gemacht – so schnell waren sie weg :D Wird bei der nächsten Krapfenrunde nachgereicht ;-) Füllen könnt ihr sie aber nicht nur mit Marmelade, sondern auch mit Pudding, wer es mag mit Eierlikör oder Ähnlichem. Ihr könnt die Füllungen auch mischen – grandios schmeckt finde ich eine Mischung aus Vanillepudding und Zwetschgenmarmelade….mmmhmmm…

So und jetzt entschuldigt mich, ich bin in der Küche, an der glutenfreien Variante feilen. Damit ihr die auch noch rechtzeitig zu Fasching/Karneval/Fastnacht oder wie auch immer bekommt  ;-)

Eure intolerante Isi

Krapfen – der erste Streich

Vorbereitungszeit: 80 Minuten
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Gesamt Dauer: 1 Stunde 22 Minuten
Portionen: 15

Zutaten

Für den Teig
  • 250 g Dinkelmehl
  • 120 ml Reisdrink
  • 1/2 Päckchen Hefe
  • 4 EL Zucker (Bio Getreidezucker)
  • 50 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung
  • Johannisbeermarmelade - oder was auch immer ihr mögt :-)
Sonstiges
  • Kokosfett, bzw. Pflanzenfett, je nach Topfgröße etwa 300 - 400 g

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden.
2. Den Reisdrink erwärmen, die Hefe hinein bröckeln und komplett auflösen - die Flüssigkeit darf wie immer nur lauwarm sein, sonst wird das mit der Hefe nix.
3. Die Hefe-Lösung in die Mulde schütten, mit Mehl bedecken und die Hefe 10-15 Minuten zugedeckt arbeiten lassen.
4. Danach die Margarine in dünne Streifen schneiden und auf dem Mehl verteilen. Die übrigen Zutaten zugeben (Ei, Zucker und Salz) und alles gut verkneten.
5. Den Teig an einen warmen Ort stellen (ich habe ihn zugedeckt bei knapp 40° in den Backofen gestellt) und für ungefähr eine halbe Stunde gehen lassen.
6. Nach etwa 30 Minuten sollte der Teig das doppelte Volumen haben. Den Teig dann nochmal auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten.
7. Vom Teig jeweils gleich große Stücke abtrennen und zu Kugeln formen (bei mir waren es etwa 5 cm Durchmesser). Diese auf eine bemehlte Unterlage legen und ganz leicht flach drücken. Dann wandern die Krapfen zugedeckt nochmal ungefähr 20 Minuten in den warmen Ofen, damit sie schön aufgehen.
8. Kurz bevor die 20 Minuten rum sind das Kokosfett in einem Topf zerlassen. Optimalerweise sollte die Temperatur bei 170° liegen, wer also ein Thermometer hat am besten messen. Hält man einen Holzlöffel ins Fett und es bilden sich Blasen daran, dann ist das Fett heiß genug und ihr könnt die Krapfen vorsichtig hinein gleiten lassen. Auf keinen Fall werfen, sonst zündet ihr euch noch die Küche an oder verbrennt euch selbst wenn das Fett herausspritzt! Es sollten nicht mehr als drei Krapfen auf einmal im Topf sein, sonst kühlt euch das Fett zu schnell ab und ihr habt am Schluss nur triefende Krapfen weil sie zu lange brauchen und sich komplett vollsaugen. Die Krapfen von jeder Seite so lange brutzeln lassen, bis sie goldgelb sind (ungefähr 1-2 Minuten).
9. Die Krapfen aus dem Fett nehmen und auf einem Teller mit Küchenpapier legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird.
10. Ein wenig abkühlen lassen und dann mit einer Tülle die Füllung in die noch warmen Krapfen füllen.
11. Wenn sie ganz ausgekühlt sind noch Traubenzucker (oder Puderzucker) darüber sieben und vernaschen.
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Kommentare: 2

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    Anne

    15. März 2014

    Uiii!
    Die sehen ja super lecker aus :)
    Karnevalsfan bin ich als echte Norddeutsche ja nicht, aber ich liebe Berliner (wie man sie bei uns nennt). Sicher könnte man sie auch ohne Marmelade machen (die von frusano ist ja ganz schön teuer)
    Danke für das tolle Rezept!!

    Anne

  • Avatar
    reply
    30. Dezember 2014

    Danke für das super Rezept! Hab es heute zum ersten Mal ausprobiert. Hat schon einigermaßen geklappt, geht aber noch besser. :) Das fett war leider zu heiss und die Krapfen viel zu gross, so dass einige innen nicht gar geworden sind. Das nächste Mal also auf jeden Fall mit Thermometer und mehr Kokosfett.

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